Apostroph – Verwendung & Beispiele
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Der Apostroph gehört zur Interpunktion im Deutschen. Er wird etwa bei der Auslassung von Buchstaben in einem Wort verwendet. Bei diesem Satzzeichen kommt es jedoch häufig zu Flüchtigkeitsfehlern, weswegen wir uns die richtige Anwendung noch einmal genau anschauen. Wenn Du neben der Verwendung des Auslassungszeichens weitere Schwierigkeiten hast, helfen wir übrigens gerne, indem wir die Masterarbeit korrekturlesen.
- Apostroph im Deutschen – Definition
- In welchen Fällen verwendet man ein Apostroph?
- Hier darf kein Hochkomma stehen
- 3 Tipps für die Verwendung des Apostrophs
- FAQs zum Apostroph
Apostroph im Deutschen – Definition
Der Apostroph ist ein Satzzeichen, der aufgrund seines Aussehens auch als Hochkomma bezeichnet wird. Im Deutschen nutzen wir ihn hauptsächlich als Auslassungszeichen, um das Weglassen einzelner Buchstaben zu signalisieren. Eine solche Verkürzung kommt besonders in der Umgangssprache häufig vor.
In welchen Fällen verwendet man ein Apostroph?
Für eine korrekte Rechtschreibung solltest Du unbedingt wissen, wann man den Apostroph setzen muss. Daher kannst Du Dein Wissen über die Verwendung dieses Satzzeichens hier noch einmal auffrischen. Dabei gibt es übrigens je nach Sprache Unterschiede. Im Englischen nutzt Du das Hochkomma zum Beispiel regulär beim Genitiv (z. B. the professor’s desk). Im Deutschen verwendest Du es hingegen bei:
- Verkürzung eines Wortes:
Wenn man bei einem Wort einen oder mehrere Buchstaben auslässt, signalisiert man dies mit einem Apostroph. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn es ansonsten zu einer eingeschränkten Lesbarkeit kommen würde.
Beispiel:
Lang ist’s her. - Verschriftlichung von Alltagssprache:
In unserer gesprochenen Alltagssprache finden sich häufig Verkürzungen. Wenn man diese schriftlich niederschreiben möchte, nutzt man ebenfalls ein Hochkomma. Einige Wörter werden jedoch so oft in verkürzter Version geschrieben, dass hierbei kein Hochkomma mehr nötig ist (z. B. zur, fürs etc.).
Beispiel:
Was soll’n das? - Genitiv auf einen S-Laut:
Wenn Namen auf einen S-Laut (-s, -ss, -tz, -ß, -ce, -x, -z) enden, kannst Du den Genitiv im Deutschen nur mit einem Apostroph bilden.
Beispiel:
Alice’ Kaninchen

Hier darf kein Hochkomma stehen
Um einen Apostroph fehlerfrei verwenden zu können, sollte man ebenfalls wissen, wann es nicht angebracht ist. Dies ist bei allen Namen der Fall, die nicht auf einen der erwähnten s-Laute endet. Auch bei der Bildung des Plurals wird kein Hochkomma angefügt. Diese Beispiele sollten die richtige Nutzung verdeutlichen:
- Korrekt: Harrys Brille
Falsch: Harry’s Brille - Korrekt: PDFs
Falsch: PDF’s
3 Tipps für die Verwendung des Apostrophs
Damit Du bei der Verwendung des Hochkommas garantiert nicht mehr durcheinanderkommst, sind hier noch drei Tipps für Dich:
- Achte auf die richtige Formatierung. Um ein Hochkomma zu erzeugen, musst Du die Tasten Alt + Umschalt + # oder alternativ Alt + 0146 drücken.
- Vermeide den Deppenapostroph. Damit ist das Hochkomma im Genitiv bei Namen, die nicht auf einen S-Laut enden, gemeint.
- Wenn Du Deine Arbeit auf Englisch verfasst, musst Du darauf achten, dass hier andere Regelungen für das Hochkomma gelten.
Nachdem Du nun alle Regeln zum Apostroph wiederholt hast, hast Du mit diesem Satzzeichen bestimmt keine Schwierigkeiten mehr. Bei der Anwendung ist es zusätzlich wichtig, das Satzzeichen richtig zu formatieren. Hast Du auf alles geachtet, fehlt am Ende Deiner Masterarbeit lediglich die Plagiatsprüfung.
FAQs zum Apostroph
Wann setzt man ein Apostroph?
Wie auch die Universität Zürich beschreibt, begegnet Dir das Hochkomma primär bei Auslassungen innerhalb eines Wortes. Zusätzlich musst Du es bei Namen oder Eigennamen setzen, die mit einem Zischlaut enden. Denn ohne das Hochkomma könntest Du den Genitiv nicht korrekt bilden (z. B. James’ Sohn).
Wie sieht ein richtiger Apostroph aus?
Das Hochkomma sieht folgendermaßen aus: ’
Wann nutzt man das Apostroph-S bei Namen?
Dies ist der Fall, wenn Du den Genitiv bilden möchtest und ein Name auf ein -s, -ce, -x, -z, -ss, -tz oder -ß endet. Das Satzzeichen ersetzt das besitzanzeigende -s für den Genitiv, da ansonsten die Lesefreundlichkeit eingeschränkt werden würde.
Was sind Beispiele für die Verwendung des Hochkommas?
Einige Beispiele für das Auslassungszeichen sind:
- Ich hab’s gewusst!
- ’Ne Tasse Kakao, bitte.
- Fritz’ Fahrrad
Wo kommt der Apostroph hin?
Wenn Du Buchstaben auslässt, setzt Du das Satzzeichen an die ausgelassene Stelle (z. B. Wie geht’s statt Wie geht es). Soll der Genitiv bei einem S-Laut angezeigt werden, setzt Du das Auslassungszeichen an das Ende des Namens (z. B. Florence’ Buchhandlung).
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