Umgangssprache in der Masterarbeit – 5 Tipps zur Vermeidung
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Die Umgangssprache gilt als informell und ist häufig unpräzise. Für Deine Masterarbeit ist diese Art der Sprache nicht geeignet. Schließlich kommt es hier auf eine klare Darstellung Deiner Erkenntnisse an. Außerdem sollte es bei Deiner Quellenarbeit nichts zu beanstanden geben. Daher lohnt es sich, eine Plagiatsprüfung durchführen zu lassen.
- Umgangssprache – Definition
- Warum sollte man Umgangssprache in der Masterarbeit vermeiden?
- Beispiele für Umgangssprache in der Masterarbeit
- 5 Tipps zur Vermeidung der Alltagssprache
- FAQs – Umgangssprache vermeiden
Umgangssprache – Definition
Mit der Umgangssprache ist die Sprache gemeint, die wir in unserem Alltag verwenden. Man kann sie von der Standardsprache und der Fachsprache abgrenzen. Charakteristisch für diesen Sprachstil sind unter anderem kurze, direkte Sätze, Abkürzungen und eine subjektive Ausdrucksweise. Auch die Grammatikregeln werden häufig nicht vollständig eingehalten.
Warum sollte man Umgangssprache in der Masterarbeit vermeiden?
Um einen wissenschaftlichen Schreibstil zu gewährleisten, solltest Du Umgangssprache vermeiden und Fachsprache nutzen. Denn unsere Alltagssprache ist zu ungenau (z. B. ziemlich gut) und zudem von Emotionen geprägt. Diese Aspekte verhindern eine sachliche, exakte Formulierung Deiner Argumente. Deine wissenschaftliche Arbeit sollte überdies Professionalität sowie Glaubwürdigkeit ausstrahlen. Dies ist durch Umgangssprache kaum möglich. Setzt Du hingegen auf Fachsprache, erfüllst Du die wissenschaftlichen Standards und kannst darüber hinaus Deine Kompetenz unter Beweis stellen.
Beispiele für Umgangssprache in der Masterarbeit
Um Umgangssprache in Deiner Masterarbeit vermeiden zu können, musst Du zunächst wissen, welche Formulierungen in diese Kategorie fallen. Dazu gehören etwa Slang- oder Füllwörter. Wie es auch bei der Universität des Saarlandes heißt, solltest Du für einen angemessenen Stil ebenfalls auf umgangssprachliche Redewendungen verzichten. Du solltest zusätzlich auf Folgendes achten:
- Redewendungen:
„Die Kehrseite der Medaille ist …“
„Um auf der sicheren Seite zu sein …“
„Das A und O ist …“ - Übertreibungen:
„Die beste Lösung war …“
„Die Ergebnisse sind bahnbrechend.“
„Diese Methode ist definitiv geeignet, um …“ - Füllwörter:
eigentlich
sozusagen
schon - Ungenaue Formulierungen:
„Viele Teilnehmer:innen gaben an …“
„Die Ergebnisse sind irgendwie nicht so, wie erwartet.“
„Die Untersuchung lief ein bisschen anders als geplant.“ - Wertende Begriffe:
„Die Annahme von XY scheint übertrieben.“
„Diese Argumentation erscheint oberflächlich.“
„Mit der verwendeten Methode hat man es sich unnötig kompliziert gemacht.“

5 Tipps zur Vermeidung der Alltagssprache
Der Gebrauch von Umgangssprache gehört zu den häufigsten Fehlern, die Du in Deiner Masterarbeit machen kannst. Glücklicherweise gibt es einige Tricks, durch die Du die Alltagssprache vermeiden kannst. Welche das sind, siehst Du hier:
- Wenn Dir beim Schreiben nur eine informelle Variante eines Begriffs einfällt, können Synonym-Datenbanken nützlich sein. Hier kannst Du nach einem präziseren Synonym Deines Begriffs suchen, ohne die Bedeutung zu verändern.
- Wähle die Sprache in Deiner Masterarbeit mit Bedacht. Wenn Du bereits beim Verfassen darauf achtest, Redewendungen, Füllwörter & Co. wegzulassen, sparst Du später Zeit.
- Irgendwann verliert man den Blick für den eigenen Text. Da ist es hilfreich, jemand anderen Deine Masterarbeit korrekturlesen zu lassen.
- Achte ebenfalls darauf, nicht in die Ich-Form zu verfallen. Somit bleiben Deine Aussagen objektiver und professioneller.
- Formuliere Deinen Text möglichst sachlich und distanziert.
Damit Deine Masterarbeit sprachlich genauso überzeugen kann wie inhaltlich, solltest Du Umgangssprache vermeiden. Denn sie lenkt von Deiner Argumentation ab und lässt Dich unprofessionell erscheinen. Hast Du Deine Sprache angepasst, fehlt für eine überzeugende Arbeit lediglich die korrekte Formatierung.
FAQs – Umgangssprache vermeiden
Was ist Umgangssprache?
Darunter versteht man die informelle Alltagssprache, die man hauptsächlich bei Gesprächen verwendet. Hierbei werden nicht alle grammatikalischen Regeln beachtet. Außerdem sind Füllwörter oder Redewendungen charakteristisch für diesen Sprachstil.
Wie vermeidet man Umgangssprache?
Dazu solltest Du keine Übertreibungen einbauen, Deinen Text wertungsfrei formulieren und auf Füllwörter sowie Sprichwörter verzichten.
Was sind Beispiele für die Umgangssprache?
Dazu gehören beispielsweise Formulierungen, bei denen man Wörter wie ziemlich, irgendwie, total, halt oder absolut verwendet.
Welche Wörter sollte man in wissenschaftlichen Arbeiten vermeiden?
Du solltest unter anderem auf die Ich-Form, ungenaue Formulierungen (z. B. viele, etwas) sowie Füllwörter verzichten. Übertreibungen oder eine subjektive Wertung (z. B. übertrieben) solltest Du ebenfalls weglassen. In einer wissenschaftlichen Arbeit geht es jedoch nicht nur um eine präzise Schreibweise. Denn es gibt noch andere wissenschaftliche Standards, auf die Du achten solltest. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung des Konjunktivs bei einer Zitation innerhalb des Textes.
Was zählt als Umgangssprache?
Zur Alltagssprache zählen emotionale Begriffe (z. B. toll, super), Redewendungen, vage Formulierungen, allgemeine Begriffe (z. B. Dinge, Sachen) sowie Superlative und Füllwörter.
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